Essen, essen, essen

[frame align=”left”]zu viel zu viel[/frame]

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[frame align=”left”]UnverträglichkeitUnverträglichkeit[/frame]

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Ernährung ist ein zentrales Thema in unserem Leben. Und obwohl wir uns alle gerne als durch und durch vernünftige und rationale Wesen sehen möchten, werden wir in unserem Alltag doch sehr stark unbewusst durch Gefühle gesteuert.

Wahrscheinlich hast du das auch schon festgestellt: je mehr du unter Stress gerätst, desto weniger kannst du die erforderliche Selbstkontrolle aufrecht erhalten. Über Essen verdrängt man dann die eigenen Gefühle, schluckt sie runter oder lenkt sich einfach nur ab. Ob du deinen Ärger in dich hineinfrisst oder die fehlenden Glücksmomente des Tages durch ein besonderes Essen ersetzt. In beiden Fällen hast du zumindest kurzfristig einen Ersatzgewinn durch das Essen erzielt.

Wenn wir zu viel oder das Falsche essen hat sich durch frühere Prägung, eigene Erfahrungen oder unbewusste Verknüpfungen in der Regel eine Art Vorzugsprogramm gebildet, das irgendwann automatisch abläuft. Vielleicht hattest du auch schon mal so einen Moment, indem du eher das Gefühl hattest „gegessen zu werden“ als das Geschehen noch aktiv zu beeinflussen.

Im umgekehrten Fall, wenn du unbewusst eine negative Auswirkung mit Essen oder Schlucken verbindest, wie körperliche Symptome, eine mögliche Ansteckung oder eine andere Gefahr, kann sich ein Vermeidungsprogramm bilden. Man beginnt dann automatisch weniger zu essen – langfristig zu wenig. Das kann dann dazu führen, dass man irgendwann kaum noch einen Bissen runter kriegt.

Wenn die Verknüpfung absolut unbewusst und mit dem Verstand nicht mehr nachvollziehbar ist, kann man keine Abneigung gegen Essen entwickeln. Dann isst man ganz normal weiter. Der Körper reagiert unter Umständen irgendwann mit Vermeidung indem er Unwohlsein meldet oder versucht bestimmte Lebensmittel möglichst schnell wieder los zu werden. Im Laufe der Zeit kann sich daraus dann eine generelle Unverträglichkeit entwickeln.

Ich möchte dir zeigen wie man durch Selbstbeobachtung und Bewusstmachung diesen Programmen auf die Spur kommt und aktiv eingreifen kann. Alles hängt dabei mit den verknüpften Gefühlen zusammen. Wenn du diese genau ergründest und aktiv loslässt, ändert sich die emotionale Bedeutung von Essen in deinem Leben und damit dein Essverhalten ganz automatisch.

Als positver Nebeneffekt bringt das bewusstere Essen das bewusstere Leben quasi huckepack mit sich. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht diesen Weg zu gehen.

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